Club der toten Maler

Jeden Monat eine Stadt aus Sicht eines Künstlers in deiner Post.

Gelber C5-Umschlag mit schwarz gestempeltem Linolschnitt: Totenkopf, Studentenblumen, gekreuzte Pinsel — Club der toten Maler

Hol dir analoge Zeit zurück – und erlebe eine Stadt aus den Augen eines Malers.

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„Ich schicke bekannte Maler zurück in ihre Städte und lasse sie aufschreiben, was wir in der Postmoderne daraus gemacht haben.“

Ein Umschlag. Eine Stadt. Fünf Goodies.

Das bekommst du jeden Monat ins Haus
Stadtplan Stockholm: gefaltetes Falzblatt, aufgeklappt mit Titelseite und Karte

No. 01Der Stadtplan

Die Stadt, gesehen von einem ihrer Künstler: zehn Stationen zum Ablaufen. Gedruckt auf 160-g-Naturpapier, mit einem QR-Code, der die Route auf deinem Smartphone in Google Maps öffnet.

Das Poster der Ausgabe Stockholm, gerahmt

No. 02Das Poster

Die Stadt im künstlerischen Stil des toten Malers, gedruckt auf 350-g-Karton.

Essay der Ausgabe Stockholm: aufgeklapptes Essay, darauf der DIN-lang-Umschlag

No. 03Das Essay

Die Stadt von heute, gesehen mit den Augen einer längst vergangenen Zeit: ein mäkelnder Stadtspaziergang von Morgengrauen bis Sonnenuntergang. Das Essay kommt in einem Umschlag, der eine Kurzbiografie des Künstlers enthält.

Brief der Ausgabe Stockholm: zwei Seiten, handschriftlich signiert

No. 04Der Brief

Meine persönliche Perspektive auf die Stadt — wie ich sie erlebt habe, als ich dort war.

Lesezeichen der Ausgabe Stockholm, auf einem Buch liegend

No. 05Das Lesezeichen

Schöner kann man gar nicht daran erinnert werden, wo man das Lesen unterbrochen hat. Jedes Lesezeichen trägt ein Haiku über die Stadt — ein auf drei Zeilen komprimiertes Urteil.

So klingt das Essay.

Leseprobe · Ausgabe No. 1
Stockholm
mit den Augen von Hilma af Klint

Drinnen hängt meine Arbeit in einem Raum, der meinen Namen trägt. Die Hilma-af-Klint-Galerie. Sie gaben mir posthum einen Flügel, so wie Städte Straßen nach Revolutionären benennen, sobald die Revolution sicher vorbei ist. Die Beleuchtung ist perfekt, sorgfältig auf Museumsstandard kalibriert. In dem Atelier, das die Akademie mir am Kungsträdgården gab, arbeitete ich bei jedem Tageslicht, das durchs Fenster kam, ergänzt durch Petroleumlampen, die rauchten und stanken. Diese Bilder waren nie so sichtbar.

Ein Mädchen in der letzten Reihe neigt den Kopf vor Childhood, die weichen Rosa- und Blautöne, die Spirale, die Wachstum ohne Richtung andeutet. Sie versteht es nicht — wie könnte sie auch? — aber etwas registriert. Ihre Hand bewegt sich leicht, zeichnet die Kurve in die Luft nach. Dafür habe ich gemalt: nicht für Verständnis, sondern für Wiedererkennen.

Aus dem Essay der Ausgabe No. 1 · Stockholm

Die Welt scrollt.
Wir gehen zu Fuß.

Der Club

Der Club ist ein Refugium im digitalen Alltag. Einmal im Monat hältst du etwas in der Hand, das nicht blinkt, nicht mitzählt und dich nicht auch dann noch bei der Stange hält, wenn du eigentlich schon nicht mehr willst. Lass uns Künstler dabei begleiten, wie sie ihre Stadt heute sehen würden — amüsiert, angewidert, und an den besten Stellen wider Willen verliebt.

Analoges Leben. Ein Umschlag, ein Stadtspaziergang — der dir das Gefühl gibt, eine kleine Weile lang auf der richtigen Seite der Geschwindigkeit zu stehen.

Wer dabei ist, nimmt sich zwölfmal im Jahr das Recht heraus, langsam zu sein und sich selbst zu beweisen, etwas Schönes ernst zu nehmen.

Die nächste Stadt ist ein Geheimnis. Und das ist die Idee.

Du weißt nicht, welche Stadt dich als Nächstes ansieht. Lass dich überraschen: Lerne eine neue Stadt und eine neue Künstlerin oder einen Künstler kennen.

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Das hast du verpasst.

Die ersten drei Editionen

Deine Lieblingsstadt gibt’s im Shop — 19,90 € inkl. MwSt. und Versand.

Städte, die ich kenne

Die einzige Regel

Es kommen nur Städte in die Auswahl, durch die ich schon selbst spaziert bin.

Der Club ist für Menschen, die Städte lieben und vom Scrollen müde sind. Einmal im Monat Papier, das bleibt. Und wenn du willst, gehst du selbst los: Karte in der Hand, Essay im Ohr — und eine Stadt, die sich dir plötzlich erschließt, weil du sie im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen sehen wirst.

Die Maler kehren in ihre Städte zurück und teilen uns mit, was aus ihnen geworden ist seit ihrem Ableben. Wer will, geht die Route selbst.
Club der toten Maler
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Eine Kollaboration

Gelaufen, geschrieben, geschickt.

Gelaufen und geschrieben von Raf Beuy, gestaltet von Josepha Clea, herausgegeben von Kawoom Press.